Montag ist Unfalltag

Montagmorgen, der wohl unbeliebteste Zeitpunkt in der Woche für viele Arbeitnehmer. Müdigkeit, die Gedanken noch beim Wochenende – das schlägt sich auch in der Unfallstatistik nieder. Der Montag ist laut der AUVA für Arbeitnehmer offenbar der gefährlichste Wochentag. 2017 verzeichnete die AUVA 12.264 Wegunfälle von Erwerbstätigen, also Unfälle, die am Weg von oder zur Arbeit geschehen. Auch Arbeitsunfälle passieren am Montag am meisten. 2017 verletzten sich Arbeitnehmer am Montag 18.440 Mal.

Bei den Wegunfällen sind Verkehrsunfälle besonders gefährlich. Sie stellen mit rund 61 Prozent den weitaus größten Anteil an Wegunfällen dar, heißt es in der Statistik.

Problematisch ist die „dunkle Jahreszeit“. „Im Herbst und Winter werden Wege von und zur Arbeit hauptsächlich in der Dämmerung und im Dunkeln zurückgelegt – zusätzlich behindern häufig Regen, Nebel oder Schnee die Sicht. Die Unfallgefahr ist somit insgesamt erhöht“, erklärte Verkehrsexperte Peter Schwaighofer. Vor allem Fußgänger und Radfahrer sollten am besten reflektierende Kleidung oder reflektierende Elemente an der Kleidung, Taschen etc. tragen. Das erhöht die Erkennbarkeit für Autofahrer etwa dramatisch, rät die AUVA in einer Aussendung.

Die Unfälle nehmen im Lauf der Woche ab. Am Freitag passieren bereits viel weniger Unfälle, am Wochenende sind die Zahlen – keine große Überraschung – auch gering.

Österreichweit gesehen war 2017 Montag der Tag an dem mit rund 21 Prozent die meisten Wegunfälle geschehen sind. Nach Bundesländern verteilt ereigneten sich die meisten Wegunfälle 2017 mit 26 Prozent in Wien, gefolgt von Oberösterreich mit 22 Prozent.

Die Zahlen sind in den letzten Jahren konstant geblieben. Auch in der Fünfjahresstatistik kristallisiert sich der Montag als der gefährlichste Tag der Woche heraus.

Restriktives Psychiatrie-Gesetz in Bayern geplant

Die Bayerische Landesregierung arbeitet an einem Gesetz, das die Versorgung psychisch kranker Menschen im Bundesland neu regeln soll. Im Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG).

Oberstes Ziel ist dabei die Gefahrenabwehr. Vor allem soll das neue Gesetz regeln, was passiert, wenn psychisch Kranke als gefährlich für sich selbst oder andere eingeschätzt und dann, eventuell gegen ihren Willen, in einer Klinik untergebracht werden.   „Restriktives Psychiatrie-Gesetz in Bayern geplant“ weiterlesen

LH Haslauer gegen AUVA-Auflösung

Haslauer gegen Auflösung der AUVA

Reformen ja, aber keine Auflösung: Das fordert nun Landeshauptmann Wilfried Haslauer zur bundesweit schwelenden Debatte um die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA).

Haslauer hatte Freitag ein Arbeitsgespräch mit AUVA-Obmann Anton Ofner. Einsparungen in der Verwaltung seien notwendig und auch möglich, das Prinzip der Selbstverwaltung müsse aber beibehalten werden, betont Haslauer.

Lob für Salzburgs Unfallkrankenhaus

Als positive Besipiele für die Rolle der AUVA nennt der Landeshauptmann den international äußerst guten Ruf des Salzburger Unfallkrankenhauses und die schon lange geplante Kooperation zwischen den Landeskliniken und dem UKH. Dieses wird seit Jahrzehnten von der AUVA betrieben.

20. Workshop: Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit in Salzburg – Call for Papers

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns Sie zu unserem Jubiläumsworkshop im nächsten Jahr einzuladen.

20. Workshop: Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit

Salzburg 10.09. – 12.09.2018
Zum Jubiläumsworkshop wird PASIG international! Vom 10.09. – 12.09.2018 findet der 20. Workshop „Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit“ in enger Kooperation mit der AUVA aus Österreich in Salzburg statt. Die DGUV und die SUVA haben ihre Kooperation ebenfalls zugesagt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Erkenntnissen der österreichischen Forschungs- und Praxiskollegen und der VDSI hat ebenfalls sein Interesse deutlich gemacht und wird aktiv mitarbeiten. Die wissenschaftliche Leitung hat Prof. Dr. Rüdiger Trimpop und sein Team, die praktische Organisation des Workshops hat freundlicherweise die AUVA übernommen. „20. Workshop: Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit in Salzburg – Call for Papers“ weiterlesen

Seminar – Evaluierung psychischer Belastungen für Betriebsräte

9.11.2017: Die Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen im Betrieb umsetzen

Workshop für Betriebsrätinnen und Betriebsräte

Wann:9. November 2017, 9.00-13.00 Uhr Wo:AK Salzburg: Seminarraum 501, Markus-Sittikus-Straße 10, 5020 Salzburg Wer:AK Salzburg

Betriebsrätinnen und -räte sind häufig die Treiber für die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen. Doch häufig werden sie von der Unternehmensleitung nicht ausreichend einbezogen und informiert. Wie dieses Vorhaben im Betrieb angegangen werden kann und welche Rechte der Betriebsrat hat, ist Thema dieses Workshops.

Aus dem Inhalt:

  • Das Gesetz zur Evaluierung psychischer Belastungen und Praxisbeispiele zum konkreten Vorgehen im Betrieb.
  • Psychische Belastung im betrieblichen Alltag – und ihre konkrete Messbarkeit.
  • Sichtweisen des Betriebsrats und ArbeitnehmerInnenschutzgesetz: Ansätze, um die Evaluierung psychischer Belastungen im Betrieb zu fördern.
  • Rechte des Betriebsrats bei der Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen.
  • Leitfaden der Arbeitsinspektion zur Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen.

Kurskostenbeitrag: EUR 15,-
Für Gewerkschaftsmitglieder ist die Teilnahme am Workshop kostenlos.

Anmeldung:
karin.sattlecker@ak-salzburg.at

Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen bei Berufskraftfahrern

Aus aktuellem Anlass darf an dieser Stelle (nochmals) die AUVA-Broschüre zur Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen bei KraftfahrerInnen vorgestellt werden.

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Mangelnde Sicherheit – Freisprüche im Lend-Prozess

Mit den Freisprüchen ist am letzten Freitagnachmittag in Salzburg der Strafprozess nach dem Tod zweier Arbeiter in Lend zu Ende gegangen. Der hauptangeklagte Staplerverfahrer und sieben weitere Unternehmensvertreter wurden freigesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. „Mangelnde Sicherheit – Freisprüche im Lend-Prozess“ weiterlesen