Studie: Erfolg – Führungskräfte – Selbstzweifel

Es gibt noch keine gesicherten Zahlen, doch Mirjam Zanchetta hält es für realistisch, „dass bis zu 70 Prozent der Berufstätigen schon einmal darunter gelitten haben“. Seit fünf Jahren forscht die Psychologin von der Universität Salzburg zum so genannten „Hochstapler-Phänomen“.

Hochstapler sind Leute, die vorgeben, mehr zu sein als sie real sind. Vom „Hochstapler-Phänomen“ spricht die Psychologie, wenn sich jemand für einen Hochstapler hält, obwohl er keiner ist.

Mirjam Zanchetta ist Universitätsassistentin an der Abteilung für Wirtschafts- und Organisationspsychologie der Universität Salzburg. Sie präzisiert: „Die Betroffenen liefern sehr gute Leistungen und werden auch von anderen für fähig gehalten. Innerlich sind sie aber davon überzeugt, dass sie nichts können.“   „Studie: Erfolg – Führungskräfte – Selbstzweifel“ weiterlesen

AMS – Salzburger nur kurz arbeitslos

Durchschnittlich benötigt ein Arbeitsloser in Wien 160 Tage, um eine neue Stelle zu finden. In Tirol und Salzburg dauert die Suche am kürzesten.

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Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Ein Arbeitsloser in Wien ist österreichweit am längsten ohne Beschäftigung. In Tirol sind es 92 Tage und in Salzburg Österreichweit sucht ein Arbeitsloser durchschnittlich 134 Tage, bis er einen neuen Arbeitsplatz gefunden hat.

LH Haslauer gegen AUVA-Auflösung

Haslauer gegen Auflösung der AUVA

Reformen ja, aber keine Auflösung: Das fordert nun Landeshauptmann Wilfried Haslauer zur bundesweit schwelenden Debatte um die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA).

Haslauer hatte Freitag ein Arbeitsgespräch mit AUVA-Obmann Anton Ofner. Einsparungen in der Verwaltung seien notwendig und auch möglich, das Prinzip der Selbstverwaltung müsse aber beibehalten werden, betont Haslauer.

Lob für Salzburgs Unfallkrankenhaus

Als positive Besipiele für die Rolle der AUVA nennt der Landeshauptmann den international äußerst guten Ruf des Salzburger Unfallkrankenhauses und die schon lange geplante Kooperation zwischen den Landeskliniken und dem UKH. Dieses wird seit Jahrzehnten von der AUVA betrieben.

E-Mail-Flut beseitigen!

Wer kennt das nicht? Im Minutentakt trudeln neue E-Mails im Posteingang ein. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die E-Mail-Flut wirksam bekämpfen.
Tipp: Checken Sie Ihre E-Mails nur zu bestimmten Zeiten!

Morgens im Büro – Barbara S. ärgert sich und ist gestresst. Gerade in der Arbeit angekommen, hat sie ihren Computer hochgefahren und das E-Mail-Programm gestartet. Eine Flut an Mails überschwemmt den Posteingang. Die Chefin will ein schnelles Konzept, der Kunde eine rasche Antwort und der Kollege eine dringende Auskunft. Dazu kommen unzählige Newsletter, Informationsmails und Terminanfragen. Im Geiste verabschiedet sich Barbara S. bereits von ihren für heute geplanten Aufgaben und beginnt mit dem Abarbeiten des auf sie eingestürzten E-Mail-Tsunamis.

Zeitfresser und Konzentrationstöter
Viele Menschen erleben am Arbeitsplatz täglich das Gleiche wie Barbara S. Kein Wunder: Schätzungen zufolge werden weltweit täglich 281 Milliarden Mails verschickt – Tendenz steigend. Studien zeigen, dass wir heute bereits mehr als ein Viertel (28 %) unserer Arbeitswoche nur mit E-Mails beschäftigt sind. Besonders belastend wirkt sich die ständige Unterbrechung durch eingehende Mails aus – kaum in eine Aufgabe vertieft, macht es „Pling“ und die Konzentration geht flöten.

5 Tipps zur Bewältigung der E-Mail-Flut
So gehen Sie am besten mit vielen E-Mails um:

  • Checken Sie E-Mails zu festen Zeiten, z. B. morgens, mittags und vor dem Verlassen des Büros – schalten Sie „das Pling“ ab.
  • Beschränken Sie die Anzahl Ihrer CC-Empfänger, bitten Sie andere, Sie nicht bei allem und jedem in CC zu setzen.
  • Vermeiden Sie E-Mail-Pingpong: Spätestens nach dem zweiten Antwort-Mail macht ein Griff zum Telefonhörer meist mehr Sinn.
  • Lassen Sie sich aus Verteilern löschen, die Sie nicht dringend benötigen, lesenswerte Verteiler/Newsletter lassen Sie automatisch in einen extra Ordner einlaufen.
  • Deaktivieren Sie den 24-Stunden-Mail-Abruf am Handy: Wie viele Mails sind wirklich so wichtig, dass sie nach sofortiger Bearbeitung schreien? Hätte eine Firma in „analogen Zeiten“ allen Ernstes von den Beschäftigten verlangt, von 0 bis 24 Uhr den Briefkasten zu bewachen?

Regeln für E-Mails im Betrieb vereinbaren
Das Wichtigste zum Schluss: Betriebe sollten gemeinsam mit den ArbeitnehmerInnen bzw. dem Betriebsrat Verhaltensregeln für den E-Mail-Verkehr vereinbaren. Betriebsrätin Anja F. erzählt: „Aufgrund zahlreicher Beschwerden der KollegInnen haben wir mit dem Arbeitgeber eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen. Darin haben wir z. B. festgelegt, dass alle E-Mails, die Beschäftigte im Urlaub erreichen, automatisch gelöscht werden – natürlich wird der Absender darüber informiert. Viele E-Mails erledigen sich dadurch von selbst. Das hat bei uns zu einer spürbaren Entlastung der KollegInnen geführt.“

Anleitung für einen erfolgreichen Arbeitstag

Kurz gefasst,aber gut – vom richtigen Aufstehen über den Arbeitsalltag (Rituale finden, unangenehme Aufgaben bewältigen,Multitasking vermeiden..) bis hin zum Abschalten und Einschlafen erläutert ein Standard-Artikel wissenschaftliche Erkenntnis zum besseren und effektiveren Arbeiten. Lesenswert.

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Einfach evaluieren – Aktion!

Nur in den Sommermonaten 2017  – wir bieten allen Salzburger KMU bis 50 Mitarbeitern 33% Rabatt auf den Tagsatz. ASCHG-kompatible Evaluierungen an nur einem Einsatztag sind somit ab einem Einsatztag und sehr kostengünstig möglich.

Bei Interesse einfach anfragen!

BGF wird lohnsteuer- und SV frei

Zielgerichtete Maßnahmen ab sofort lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei

Im Zuge der Steuerreform wurde beschlossen, dass bestimmte Formen von Gesundheitsförderung im Betrieb lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei sind.
Bisher galt das nur für „den geldwerten Vorteil aus der Benützung von Einrichtungen und Anlagen (z.B. Erholungs- und Kurheime, Kindergärten, Sportanlagen, betriebsärztlicher Dienst), die der Arbeitgeber Arbeitnehmern zur Verfügung stellt.“Nun gilt die Befreiung auch für den geldwerten Vorteil aus „zielgerichteter, wirkungsorientierter Gesundheitsförderung (Salutogenese) und Prävention, soweit diese vom Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenversicherung erfasst sind, sowie von Impfungen.“

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12.ÖGP-Tagung 31.3. – 2.4.2016

12. Tagung der Österreichischen
Gesellschaft für Psychologie

31. März bis 02. April 2016 || Campus Innrain
Institut für Psychologie, Universität Innsbruck

Herzlich willkommen!

Die Tagung findet auf dem Campus Innrain 52 der Universität Innsbruck statt.

Detailliertes (vorläufiges) Programm ist unter https://www.conftool.com/oegp2016/sessions.php einsehbar.

Information zur Anmeldung etc. finden Sie hier.

Aviso Fachtagung

Imagine the future world: How do we want to work tomorrow?

Mit dieser Leitfrage beschäftigte sich der 16. Kongress der European Association of Work and Organizational Psychology (EAWOP) vom 22. – 25. Mai 2013 in Münster.

Organisiert wurde der Kongress gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Fachgruppe Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie und der Sektion Wirtschaftspsychologie des BDP.

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